Aktuelle Nachrichten Don Bosco Forchheim

Freitag, 26. Oktober 2007

Appell an das Bayerische Innenministerium

Meldungen vorher:
Bischof Gerhard Ludwig Müller: „Abschiebung umgehend stoppen“ (siehe Pressemeldung vom 23.10.2007)
Wie kann dies sein. Welche Veranlassung gibt es hierzu? Ein Abschiebung nach 12 Jahren Aufenthalt, der offensichtlich auch nicht befristet war, wird jetzt in Frage gestellt?
Wie soll eine Integration (siehe Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz) vollzogen werden, wenn das Bleiberecht plötzlich entzogen wir?

... und mit glücklichem Ausgang - manche Appelle haben Erfolg (siehe hier)
Jedoch sollte man auch weiterhin überlegen, wie unsere Behörden in manchen Fällen vorgehen und ob manche Auflagen wirklich Sinn machen!

Samstag, 20. Oktober 2007

Appell: keine Ladenöffnung am Sonntag!

Katholische und evangelische Kirche setzen sich entschieden für den Schutz des Sonntags und die Gestaltung einer Sonntagskultur ein
Bamberg/Bayreuth. (bbk) Mit einem deutlichen Appell zum Sonntagsschutz haben sich Bambergs Erzbischof Ludwig Schick und Regionalbischof Wilfried Beyhl, Evang.-Luth. Kirchenkreis Bayreuth, an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft gewandt. Nach Einschätzung der beiden großen Kirchen verarme die Kultur, Familien und Freundeskreise hätten keine gemeinsamen Freiräume mehr, um ihr Leben zu gestalten, wenn die Sonntage zunehmend zu Arbeitstagen würden.
Siehe hierzu die Veröffentlichung vom 18.10.2007 auf Don Bosco Forchheim

Montag, 15. Oktober 2007

Nur kein Ehrenamt?

Wer kennt es nicht, das Gedicht von Wilhelm Busch:

"Willst du froh und glücklich leben?
Laß kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab,
lehne jedes Amt glatt ab!
So ein Amt bringt niemals Ehre,
denn der Klatschsucht scharfe Schere
schneidet boshaft Dir schnipp, schnapp,
Deine Ehre vielfach ab!
Wieviel Mühe, Sorgen, Plagen,
wie viel Ärger musst du tragen,
gibst viel Geld aus, opferst Zeit –
und der Lohn? – Undankbarkeit!
Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,
wirst beschmutzt vor Tür und Toren,
und es macht ihn oberfaul,
jedes ungewasch´ne Maul!
Ohne Amt lebst du so friedlich
und so ruhig und gemütlich.
Du sparst Kraft und Geld und Zeit,
wirst geachtet weit und breit!
Drum, so rat ich dir im Treuen:
Willst du Frau und Mann erfreuen,
soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,
laß das Amt doch anderen Dummen!


„Ja, genau“ werden viele sagen. Doch was würden wir in der Pfarrgemeinde oder Verein sagen, wenn alle so denken würden. Dann gäbe es keine Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer, Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände, Chöre, Männerkreis, Frauenbund, Seniorenkreis, Homepage … Es gibt sie aber, die Ehrenamtlichen, die ein Amt zum Wohle anderer übernehmen - in Don Bosco gibt es derzeit über 150 ehrenamtlich tätige. Sie alle sind verantwortlich für unsere lebendige Gemeinde.Und sie sind oftmals froh und glücklich, trotz des Ehrenamtes oder auch gerade wegen des Ehrenamtes.
Fangen wir bei uns selber an: Danken Sie den ehrenamtlich Tätigen doch einmal für den wunderschön gestalteten Gottesdienst, den Pfarrbrief oder die Mitarbeit bei …Oder stellen Sie sich selber für ein Ehrenamt zur Verfügung. Bringen Sie Ihre Kompetenzen ein. Sie werden sehen, ein Ehrenamt ist nicht nur Last, sondern auch Freude.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Wie Muslime Christen beurteilen

"Wir brauchen Kirchenführungen für Muslime, nicht nur Moscheeführungen für Christen!“ Dr. Gabriele Lautenschläger, Beauftragte für Interreligiösen Dialog in der Diözese Würzburg, plädierte bei ihrem Vortrag „Unsere westliche Welt aus muslimischer Sicht“ am Donnerstagabend, 11. Oktober, in der Katholischen Akademie Domschule für ein wirkliches gegenseitiges Verständnis.
Der Männerkreis und der Frauenbund von Don Bosco hat schon der Yunus Emre Moschee einen Besuch abgestattet. Am 25.10.2007 findet der Gegenbesuch der Muslime in Don Bosco statt. Auf diese Weise werden sicherlich viele Vorurteile, die auf beiden Seiten bestehen abgebaut.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Kirche hat Nachholbedarf im Internet

Wer kennt es nicht. Viele Pfarreiseiten sind wenig bis gar nicht gepflegt, teilweise ist nicht einmal eine aktuelle Gottesdienstordnung vorhanden. Bei Bistümern schaut dies im allgemeinen anders aus. Hierzu muss man jedoch wissen, dass Pfarreiseiten ehrenamtlich und Bistumsseiten hauptamtlich über die Pressestelle betreut werden.
Alle haben jedoch das gleiche Problem: die Systeme zur Erstellung einer html-Seite, die hier eingesetzt werden, sind von ihrer Funktionalität nicht up to date und unterstützen keine modernen Gestaltungsmöglichkeiten.
So gibt es keine einfache Möglichkeit "neue" - im Internet mittlerweile stark vertretene Features - dem Internetnutzer anzubieten, wie:
  • RSS-Feeds
  • Videomitschnitte von Predigten
  • und nicht einmal einen Blog - so wie er hier existiert
Dass dies auf unserer Pfarreiseite möglich ist wird durch viel "händische" Arbeit ermöglicht. So werden unsere RSS-Feeds nicht automatisiert erzeugt, sondern "eingetippt". Super, wenn man mal schnell etwas zur Verfügung stellen will. Bei Videosequenzen, wie bspw. dem Tagessegen wird sogar das System schlichtweg ausgetrickst, da normalerweise eine solche Seite vom System gar nicht abgespeichert werden kann.
Kurzum - hier muss die katholische Kirche schnellstens etwas unternehmen. Da hat es mich sehr gefreut auf Heise zu lesen, dass die katholische Kirche ab mitte Oktober ein Web 2.0 Video Portal eröffnen will. Gläubige können dann ihren Content einsenden und diese entsprechend veröffentlicht. Dabei bedient man sich hier des Portals Sevenload.com. Ein Beispielvideo ist hier ebenfalls schon zu finden (http://de.sevenload.com/videos/3IL9aGw/Bibelfacts-Hoelle).
Es ist natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin ein Anfang. Also harren wir der Dinge was noch kommen wird.

Wozu dient dieser Blog?

Dieser Blog sollte dazu dienen einen neuen Weg der offenen Kommunikation miteinander gehen zu können. Ich nehme mir aber das Recht heraus Kommentare, die irgendwie fehl am Platze sind, zu löschen.
Ansonsten wünsche ich allen recht viel Spaß dabei!

Kennt Ihr Don Bosco?

Diesen großen Heiligen, das Multitalent? Er war Akrobat und Clown, Schuster und Buchdrucker, Schneider und Kellner, Musiker und Schriftsteller. Vor allem war er eines: ein Priester mit einem großen Herzen für die Jugend. Als genialer Pädagoge setzte er Maßstäbe für seine Zeit - sein Werk und seine Ideen leben bis heute fort. Er gründete den Orden der Salesianer, benannt nach Franz von Sales (1567-1622), den er wegen seiner Güte und Menschenfreundlichkeit so verehrte.